Dankern 2019

Am Freitag ging es für die E- und D-Jugend der Ganderkeseer Handballer einmal mehr auf in ein Wochenende voller Sport und Spaß. 39 Kinder begaben sich unter der Aufsicht von acht Betreuern auf den Weg nach Schloss Dankern.

An den Häusern warbereits aus großer Entfernung eine laute Mischung aus Stimmen und Kofferrollen zu hören, nachdem der Bus angekommen war und die Kinder sich auf den Weg machten. Dann ging es zunächst in die Häuser, zum Betten beziehen war aber noch keine Zeit. Die Vorräte und Dankern-Shirts wurden verteilt, es gab dank der Landbäckerei Tönjes Berliner für alle und dann ging es auch schon los, um die Möglichkeiten des Parks zu erkunden. Dabei war keines der Spielgeräte vor kleinen und großen Kindern (auch Betreuer genannt) sicher: Die Spitze des Klettergerüstes wurde erobert, Sprungduelle von der Schaukel ausgetragen und das Kettenkarussell mit reiner Muskelkraft auf Höchstgeschwindigkeit gebracht. Anschließend ging es in die Häuser, wo jedoch keiner lange Zeit verbrachte. Nach einer kurzen Stärkung und dem Einrichten der Zimmer hieß es ab in den „Marstall“ für den Kennlernabend. Dort wurde unter großem Geschrei festgestellt, wer ist der oder die Größte, Kleinste, Älteste, wer hat als erstes Geburtstag und wer hat die längsten Haare. Um eine bessere Verbindung zu bekommen, hieß es dann noch, welche Gruppe schafft es am schnellsten sich mit einem Faden zu verbinden, wobei das Befreien im Anschluss fast noch schwieriger war… aber auch dieses Kunststück gelang, sodass am Ende des Tages keiner zusammengebunden ins Bett fallen musste.

Am nächsten Morgen ging es dann los zur Rallye durch den Park. Bei dieser stellten nicht nur die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis, auch die Betreuer waren sportlich gefordert. Aber auch Köpfchen war gefragt und dabei wurde klar: Die Maße eines Handballtores sollten definitiv geklärt werden, denn ob ein Handballtorwart sich ohne Kopf einziehen in ein 1,60m hohes Tor stellen könnte ist wohl fraglich… Am Ende der Rallye geschah dann das fast schon Unglaubliche: Es konnte zunächst kein Schatz gefunden werden! So ging es zunächst mit leeren Händen in die Häuser, doch die Kinder waren clever genug, um zu wissen, dass es das nicht gewesen sein kann und so wurden die Häuser durchforstet und am Ende fanden dann doch noch alle ihre Belohnung. Nachmittags ging es dann ins Schwimmbad. Dort waren dann nicht nur die vielen Rutschen ein Highlight, sondern wie es sich für Handballer gehört, auch ein Ball, den es im Kampf Betreuer gegen Kinder zu erobern und zu verteidigen galt. Aber trotz des großen Einsatzes der Betreuer, an denen teilweise wohl ein halbes Dutzend Kinder hingen, war die Energie der Kinder noch nicht gebändigt. So wurde nach dem Abendessen noch einmal das Spieleland unsicher gemacht.

Dorthin sollte es uns auch am Sonntagmorgen wieder verschlagen. Dieses Mal ging es jedoch nicht nur zum Toben in die Halle, sondern auch das Handballturnier stand auf dem Plan. Dabei stand natürlich der Spaß im Vordergrund, sodass es durchaus ein paar verdutzte Blicke gab, wenn der Trainer auf einmal nicht den Ball zum Einwurf abgibt, sondern selbst das Feld stürmt. Bevor die Kinder dann nachmittags allein durch den Park ziehen durften, gab es zum Mittag noch Pizza. Diese war bei manchen Häusern mit mehr und bei anderen mit weniger Käse belegt, aber welcher Betreuer wird schon stutzig, wenn man auf einmal doppelt so viel Käsepakete wie Pizzen hat? So gab es im Anschluss die Erkenntnisse, dass Pizza wohl auch mit wenig Käse genießbar ist und sich eben dieser Käse auch wunderbar zum Snacken eignet… So oder so ging es dann jedoch schon weiter und die Kinder machten sich auf den Weg, während sich die Betreuer zu einer Runde Wikingerschach im Garten trafen. Nach und nach trudelten dort dann auch immer mehr Kinder ein und stiegen in das Spiel mit ein, nutzten das gute Wetter, um ein Sonnenbad zu nehmen oder verschafften sich mit einer „Gartendusche“ eine Abkühlung. So waren dann abends alle zum Grillen beisammen und bereit für einen letzten geselligen Abend. Da wurden dann zuerst lautstark Luftballons zertreten, wobei das Anfeuern der Zuschauer durch die, die am Ende Luftballons hatten, fast noch unterhaltsamer war, und dann Wasserbomben wie beim Eierlauf durch den Garten getragen. Mit dem Wasserbomben waren dann jedoch alle so vorsichtig, dass tatsächlich die Betreuer das Wasserbombenfeuer eröffnen mussten, doch dann gab es kein Halten mehr und der Abend endete mit einer Wasserschlacht bei der niemand trocken blieb.

Zum Abschluss ging es am Montag dann noch ein letztes Mal mit allem Gepäck ins Spieleland und nach einer Portion Pommes machten wir uns auf den Weg zum Bus. Dort zeigte das letzte Mal Toben besonders bei einigen Betreuern Wirkung, sodass es durchaus ein kleines Nickerchen gab. Aber auch die Kinder waren wohl kaputt, denn bereits im Laufe des Wochenendes stellte eines der Kinder beim Abwasch fest: Jetzt weiß ich erstmal, was eine Mama so alles machen muss!

Trotz dieser „harten Arbeit“ hat jedoch auf allen Seiten eindeutig der Spaß überwogen und die Kinder konnten erschöpft aber zufrieden wieder an die Eltern übergeben werden. Neben den Eltern wartete in Ganderkesee auch Maike Berner auf den Bus, die die Fahrt ein weiteres Mal organisierte, womit sie sich ein mindestens ebenso großes Dankeschön verdient hat wie die Betreuer, die selbst mitgefahren sind. 

TSV - Ganderkesee

 

Immerweg 60
27777 Ganderkesee

Tel:  04222 5404
        04222 946611
Fax: 04222 946612

E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontonummer
IBAN
DE 80 2806 2249 0107 4164 00
BIC - GENODEF1HUD
Vereinigte
Volksbank eG.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok