Es ist immer schwierig, den Beginn einer Story zu finden. In diesem Monat in besonderem Maße, weiß man doch nicht, wo man bei Tade (16 Jahre) anfangen soll, da er bereits trotz seines jungen Alters seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig und vielerlei Hinsicht sportlich aktiv ist. Versuchen wir es:
Tade spielt seit seinem dritten (!) Lebensjahr Fußball beim TSV und musste sich gleich mit älteren Jungen messen, da er natürlich der mit Abstand jüngste Bambini war. Das hat seinen damaligen Trainer Günter Stolle aber nicht gestört. Heute spielt Tade in der Abwehr der erfolgreichen B-Jugend, von der wir bereits im vergangenen Monat im Zusammenhang mit seinem Mannschaftskameraden Felix Laue berichtet haben. Nach zwei Spielen in der Aufstiegsrunde der Kreisliga zur Bezirksliga steht bislang ein Sieg und eine Niederlage zu Buche. Drei Mannschaften können aufsteigen, dieses Ziel wird klar verfolgt!
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Nicht nur als Aktiver ganz früh dabei, sondern – und das ist noch bemerkenswerter – auch als Kind von 10 Jahren war er bereits Betreuer der Bambis und macht es bis heute ohne Unterbrechung. In so jungen Jahren mag man es ja noch gar nicht ehrenamtliche Tätigkeit nennen, ist es aber. Zwischenzeitlich hat er bereits 20 Stunden des Lehrganges „Kids-Trainer“ absolviert. Ziel ist, die C-Lizenz noch in diesem Jahr zu erwerben. Der Verein kann sich glücklich schätzen, dass die jüngere Generation mehr und mehr Verantwortung übernimmt, wie wir an dieser Stelle des Öfteren berichten konnten und auch künftig werden.
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Und daneben hat Tade weitere sportliche Hobbies und nicht nur eines, sie wollen ja auch auf Sommer und Winter verteilt sein: Ski (natürlich seit frühesten Kindestagen) und Snowborden und im Sommer Surfen und Kiten, meistens auf der Lieblingsinsel der Lindemanns auf Föhr.
Da stellt sich schon die Frage, wie unser Protagonist tatsächlich auch noch den Schulbesuch meistert. Im Sommer wird er die mittlere Reife an der Realschule absolvieren, und wie wir erfahren konnten, ziemlich sicher mit einem mehr als gutem Ergebnis. Und da Tade immer schnell ist, hat er den Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik bereits in der Tasche. Und es gibt sogar auch schon einen detaillierten Berufswunsch im Anschluss: Er möchte Seilbahntechniker werden, denn die Seilbahnen faszinierten ihn schon als kleiner Steppke während der Skiurlaube mit den Eltern. Er ist wirklich immer Jahre schneller als andere…
Tade, wir möchten auf diesem Wege „danke“ für dein bereits jahrelanges Engagement beim TSV sagen (eine kleines „Geschenk“ wird nachgereicht). Wir wünschen gutes Gelingen für den bevorstehenden Schulabschluss und hoffen, dass wir auch während deiner Ausbildungszeit, die dich sicher stärker zeitlich fordern wird, weiterhin im Verein an allen Fronten auf dich zählen können.
Da fehlt noch etwas: Der Lieblingsverein ist die Borussia aus Dortmund, die ja in diesem Jahr auch noch Größeres vor hat!